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Nachricht aus dem ARCHIV vom 29. August 2019

Familienassistenz Delbrück ein Erfolgsprojekt

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Familienassistenz

Bürgermeister Werner Peitz, Brigitte Strunz (Integrationsbeauftragte der Stadt Delbrück), Fritz-Wilhelm Pahl, Ulrich Mehringskötter (Leiter Fachbereich Soziales) gemeinsam mit den Familienassistenten Birgit Klas, Marion Lange, Albrecht Römhild, Britta Ridder, Claudia Mackowski und Gerlinde Kersting. Es fehlt Waltraud Tietz.

Dank an Anneke & Fritz-Wilhelm Pahl – Familienstiftung

Ein umgestaltetes Kinderzimmer, Haushaltsbücher, Mitgliedschaften in Sportvereinen, bessere Schulnoten, gemeinsame Familien-Spielabende, Schultüten, neue Gesprächskulturen, Putzpläne, sortierte Schultaschen, Teilnahmen an Ferienfreizeiten, ein kleiner Blumengarten und vieles mehr ist zu nennen, was die Familienassistentinnen seit Mai 2018 erreicht haben.

Dank der großzügigen Spenden der Pahl-Familienstiftung kann das Projekt "Familienassistenz" in Delbrück durchgeführt werden. Damit unterstützt die Stiftung der Familie Pahl junge Familien, vor allem mit Schulkindern. Insbesondere wird dieses Angebot für Eltern gemacht, die das Schulsystem selbst nicht durchlaufen haben oder bei der Gestaltung des Schulalltages Unterstützung benötigen. Weiterhin werden die Chancen für die Kinder zur Talentförderung aufgezeigt. Aber auch die Eltern sollen aufgestellt und gestärkt werden. Hierzu werden Familienassistentinnen wie Claudia Mackowski als geringfügig Beschäftigte eingesetzt. "Ich betreue zwei Familien aus Syrien. Die Eltern gehen selbst noch zur Sprachschule, so dass auch für sie vieles neu ist. Manchmal sind es nur kleine Dinge, die man ihnen erklären oder zeigen muss. Zum Beispiel, was ist eine Schultüte. Es ist nichts Wichtiges, aber wenn alle Kinder eine Schultüte am ersten Schultag haben, dann ist es bitter, wenn ein Kind keine hat. Aber auch Verbrauchskosten wie Strom, Heizung und Wasser sind Themen, die besprochen werden." Auch Waltraud Tietz, vom ersten Tag an dabei, betreut zwei Familien und kann von guten Erfolgen berichten. "Die Noten der Kinder haben sich merklich verbessert. Mit einem Kind habe ich einen kleinen Blumengarten angelegt, diesen pflegt es nun und ist mächtig stolz darauf, dass alles so schön blüht."

Die Familienassistentinnen gehen zweimal pro Woche in die Familien und besprechen dort Situationen oder Probleme. Oftmals sind sie auch für ErzieherInnen und LehrerInnen die Ansprechpartner und unterstützen die Eltern bei Elternsprechtagen.

"Es freut uns sehr, dass wir dieses einmalige Projekt fördern können. Besonders die pragmatischen Hilfen der engagierten Familienassistentinnen haben uns überzeugt", so Fritz-Wilhelm Pahl, Vorstandsvorsitzender der Pahl-Stiftung.

Insgesamt werden von den sechs aktiven Familienassistentinnen zurzeit neun Familien mit 16 Erwachsenen und 26 Kindern betreut.

Weitere Informationen dazu geben Ulrich Mehringskötter, Stadt Delbrück, Telefon 05250 996-221, E-Mail ulrich.mehringskoetter@stadt-delbrueck.de und Brigitte Strunz, Stadt Delbrück, Telefon 05250 996-234, E-Mail brigitte.strunz@stadt-delbrueck.de.



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