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Nachricht aus dem ARCHIV vom 12. März 2019

Baustart der geplanten Rohrnetzverstärkung - erster Bauabschnitt "Nordtangente"

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Bau der Nordtangente

(v. l.) Olaf Merschmann (Leiter Fachbereich Tiefbau), Daniel Strozoda (Fachbereich Tiefbau), Robert Siemensmeyer (Leiter Wasserwerk Delbrück), Thomas Marks (Ingenieurbüro Hegers, Planung und Bauüberwachung), Stefan Bökmann (Geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Bökmann), Rainer Knoop (Fa. Bökmann Bauleitung), Bürgermeister Werner Peitz und Ingo Sagemüller (Vorsitzender des Betriebsausschusses)

Zur langfristigen Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung haben die Gemeinden gemäß Landeswassergesetz ein Konzept über den Stand und die zukünftige Entwicklung der Wasserversorgung in ihrem Gemeindegebiet aufzustellen. Das Wasserversorgungskonzept muss dabei die wesentlichen Angaben enthalten, die es ermöglichen, nachzuvollziehen, dass im Gemeindegebiet die Wasserversorgung jetzt und auch in Zukunft sichergestellt ist. Das Wasserversorgungskonzept für Delbrück wurde am 28. Mai 2018 fertig gestellt und sieht u. a. Rohrnetzverstärkungen vor. Der erste von zwei Bauabschnitten betrifft die sogenannte "Nordtangente" mit einer Gesamtlänge von 5.360 Metern. Das Rohrleitungsmaterial besteht aus Polyethylen (PE) RC zertifiziert nach PAS 1075, welches eine erhöhte Spannungsrissbeständigkeit besitzt und somit eine höchste Betriebssicherheit garantiert. Die PAS 1075 dient als Ergänzung zu bestehenden Normen und Richtlinien und gilt speziell für Rohre aus PE. Dabei werden weitergehende Anforderungen definiert, die über die Mindestanforderungen hinausgehen. Die Rohre haben einen Außendurchmesser von 355 Millimeter. Die Fertigstellung ist für Oktober 2019 geplant. Die Baukosten betragen rund 2,4 Millionen EURO.

 

Es wird jedoch nicht nur eine neue Rohrleitung verlegt, sondern auch ein Teilstück einer alten Gussleitung Richtung Waßmannsweg auf einer Länge von 1.190 Metern ausgetauscht. Betroffen davon ist das Teilstück vom Wasserwerk bis zur Linnenstraße. Hier sind in der Vergangenheit häufiger Rohrbrüche aufgetreten. Die Leitung soll in den nächsten Jahren vollständig getauscht werden.

Beginnend vom Wasserwerk werden diese beiden Projekte auf einer Strecke von 250 m in einer größer dimensionierten Leitung zusammengefasst. Hier beträgt der Außendurchmesser des Leitungsrohres 500 Millimeter.

 

Der erste Bauabschnitt startet am Wasserwerk Delbrück und verläuft unter anderem über die Hövelhofer Straße und den Rellerweg und endet am Jüdendamm.

Im zweiten Bauabschnitt soll die Nordtangente dann vom Jüdendamm bis zur Grubebachstraße in Westenholz verlängert werden. In die Nordtangente werden lediglich Hauptversorgungsleitungen eingebunden.

 

"Ich möchte mich herzlich bei den Landwirten bedanken, die die Querung ihrer Flächen für das Rohrleitungsnetz mit insgesamt 1.350 Metern erst möglich gemacht haben", so Olaf Merschmann, Leiter des Fachbereiches Tiefbau der Stadt Delbrück. Trotz dieser Kapazitätsverstärkung für das Rohrleitungsnetz sei ein sorgsamer Umgang mit dem Lebensmittel "Trinkwasser" weiterhin erforderlich.

 

Die Planungen für diese umfangreiche Baumaßnahme wurden von dem Ingenieurbüro Hegers und von Daniel Strozoda, Fachbereich Tiefbau, geleistet. Die ausführenden Arbeiten werden von dem Unternehmen Tiefbau Bökmann mit zwei Baukolonnen gleichzeitig durchgeführt.



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