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Nachricht aus dem ARCHIV vom 01. Juli 2016

Delbrück im Wandel - Innenstadtumbau

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Ausbau der Innenstadt
Freuen sich auf den Start der Baumaßnahme: v. l. Michael Meintrup (DEMAG), Christiane Rolf (Stadt Delbrück), Heinz Drüke (Leiter Fachbereich Bauen und Planen), Werner Mattiza (Leiter Fachbereich Bürgerdienste), Britta Kuboth (DEMAG), Bürgermeister Werner Peitz, Lukas Michalski (hundert10prozent), Johannes Lindhauer (stellv. Vorsitzender Umwelt-, Bau und Planungsausschuss)

Delbrück im Wandel - so ist der Slogan des Innenstadtumbaus, der Anfang Juli begonnen hat.

 

Umgestaltung der Hauptgeschäftsstraßen

Um die barrierefreie Erreichbarkeit der Geschäfte zu gewährleisten, geordnete Parkplätze für die Kunden anbieten zu können und eine einheitliche Gestaltung des Straßenraums zu erreichen, wird die Innenstadt, aufgeteilt in vier Baumaßnahmen, umgestaltet. Insgesamt werden durch das Integrierte Handlungskonzept 26 Maßnahmen realisiert, die jede für sich genommen, positive Effekte für die Innenstadt haben wird. Das Integrierte Handlungskonzept bietet die Möglichkeit, den Gestaltungsdefiziten entgegen zu wirken und eine lebenswerte Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität für Delbrück zu schaffen. Einhergehend mit einer maßvollen Verlagerung der Stellplätze, einer Anpassung der Geschwindigkeitsbegrenzung an die Nutzungsstruktur sowie der Stärkung der Qualität des Einzelhandelsbesatzes wird der gesamte Geschäftsstraßenbereich an Attraktivität gewinnen.

 

 

 



Vorstellung der 2. und 3. Baumaßnahme






Baumaßnahme 1 – Thülecke, Oststraße, Kirchstraße und Kirchplatz

Die erste Baumaßnahme umfasst die Oststraße, Thülecke und die Kirchstraße. Der Straßenraum wird neu gefasst und die Oberfläche mit einem einheitlichen Pflaster hergestellt. Mit Bäumen auf der einen Straßenseite und der Beleuchtung auf der anderen Straßenseite erhält der Straßenverlauf eine stringente Gliederung. Zusätzlich erfolgt eine Erneuerung der Wasserleitung und, falls erforderlich, der Hausanschlussleitungen des Schmutzwasserkanals. Auch die Versorgungsträger werden ihre Leitungen überprüfen und teilweise neu verlegen. Entlang des Straßenraums sollen Aufenthaltsorte "eigener Identität" entstehen. Hier rücken insbesondere die Plätze im Bereich der Volksbank Delbrück-Hövelhof, vor dem Modehaus Dunschen / Buchhandlung Meschede / Uhren-Schmuck-Ledertrends Meintrup und der Kirchplatz in den Fokus.

 

Baumaßnahme 2 - Alter Markt und Lange Straße Ost

Der Alte Markt wird mit der zweiten Baumaßnahme als "Neue Mitte" gestaltet. Der Verkehrsknotenpunkt Lipplinger Straße, Thülecke und Alter Markt erhält einen Minikreisverkehr und verbessert damit den dortigen Verkehrsfluss. Die ansässigen Gastronomiebetriebe erhalten großzügige Freiflächen, um Außengastronomie betreiben zu können. Eine Querung des Platzes für den Kfz-Verkehr bleibt weiterhin möglich.

Die vorhandenen Gassen, die von der Lange Straße zur Marktstraße führen, erhalten eine einheitliche Gestaltung und bieten von den vielen vorhandenen Parkplätzen in der zweiten Reihe eine optimale Erreichbarkeit des Geschäftsbereichs. Auch die fußläufige Verbindung vom Brenkenkamp zum Geschäftszentrum wird umgebaut. Die Verlängerung der Straße "Brenken Garten" in Richtung Lipplinger Straße ermöglicht kurze Wege zum Nahversorgungsstandort am Brenkenkamp. Mittels einer strukturierten Gestaltung, wird im Bereich der östlichen Lange Straße den Verkehrsteilnehmern ausreichend Platz gewährt und ein gefahrloses Erreichen aller Geschäfte und Gebäude sichergestellt. Stellplätze bleiben entlang der Straße erhalten und das Gestaltungsprinzip mit Bäumen auf der einen Straßenseite und der Beleuchtung auf der anderen Straßenseite wird fortgesetzt.

 

Baumaßnahme 3 - Lange Straße West

Mit seinem unruhigen und ungeordneten Verkehrsraum entspricht die Straße nicht den aktuellen Anforderungen an Geschäftsstraßen. Die Umsetzung mit Fördergeldern nach dem Entflechtungsgesetz verfolgt eine Aufwertung des Straßenabschnittes, damit ein einheitlicher und geordneter Verkehrsraum entsteht. In seiner Gestaltung wird sich die Verkehrsfläche sowie die Seitenbereiche an der Gestaltung der "Himmelreichallee" orientieren. Die Neupflanzung der Bäume wird auf der nördlichen Seite erfolgen, die Errichtung der Beleuchtung auf de südlichen Straßenseite.

 

Baumaßnahme 4 - Kleine Straße

Mit Fördergeldern aus dem Landesprogramm "Nahmobilität" wird das Ziel des Ausbaus der Kleinen Straße und der Adolf-Kolping-Straße verfolgt. Die Optimierung des gesamten Straßenzugs wird von der Lange Straße bis zum Wiemenkamp umgesetzt. Funktionale und städtebauliche Mängel werden durch einen einheitlichen Ausbauzustand der Verkehrsfläche sowie einer Aufwertung der vorhandenen Hinterhofflächen behoben.

Schließlich entsteht eine attraktive Rad- und Fußwegeverbindung, die einen optimalen Anschluss an das Geschäftszentrum bietet und so eine vielversprechende, innenstadtrelevante Funktion übernimmt.




Allgemeine Informationen in einer Broschüre





Baumaßnahme 1 - 1. Bauabschnitt

Im ersten Bauabschnitt (Thülecke / Lipplinger Straße bis Volksbank Delbrück-Hövelhof eG) werden die Gehwege erneuert und breiter aus-gebaut, sowie ein Rundbord mit einer 3 cm Ansicht als Abgrenzung zur Fahrbahn verlegt, um die Barrierefreiheit herzustellen.

Die Fahrbahn wird mit einer neuen Asphaltdecke versehen und auf ein einheitliches Maß von 5,50 m zurückgebaut. Für eine höhere Aufenthaltsqualität wird im Bereich Dinslage / Ecke Volksbank Delbrück-Hövelhof ein "Platz eigener Identität" entstehen.

 

Erneuerung der Wasserleitungen

Mitten durch die Innenstadt verläuft die Wasserleitung zur Versorgung der Anlieger. Diese Wasserleitung, die aus alten PVC-Leitungen aus den 60er Jahren besteht, soll im Zuge der Baumaßnahme ausgetauscht werden, um zu verhindern, dass bereits kurz nach der Umgestaltung der Innenstadt schadhafte Stellen behoben werden müssen und deshalb die nächste Baustelle in der Innenstadt eingerichtet werden muss. Auch die Hausabsteller sind zu erneuern, da damit gerechnet werden muss, dass diese in den kommenden Jahren ihrer Funktion nicht mehr gerecht werden können.

 

Über den Kirchplatz wird durch die Neuverlegung einer Wasserleitung der Ringschluss in Richtung Adolf-Kolping-Straße hergestellt. Die Versorgungssicherheit wird durch diese Maßnahme deutlich verbessert.

 

Hausanschlussleitungen

Mit der Entscheidung zum Ausbau der Innenstadt hat das Abwasserwerk Ende 2015 Anschlussleitungen vom Hauptkanal bis zu den Gebäuden untersucht und Schäden dokumentiert. Festgestellte Schäden im öffentlichen Bereich müssen von der Stadt und im privaten Bereich (ab Grundstücksgrenze) von den Privateigentümern behoben werden. Ziel ist die sichere Ableitung des Abwassers ohne Fremdeinleitungen.

 

Versorgungsträger in der Innenstadt

Alle Versorgungsträger, die Leitungen bzw. Kabeltrassen in der Innenstadt in ihrem Bestand haben, sind durch die Stadt Delbrück angeschrieben und auf die Baumaßnahmen in der Innenstadt hingewiesen worden. Durch die Westfalen-Weser-Energie erfolgt in Teilbereichen ein Austausch der Stromkabel bzw. eine Neuverlegung zur Sicherstellung der Versorgung. Durch die Firma Stratief werden die Leitungen für die Beleuchtung mitverlegt. Für alle Festivitäten werden Leerrohre bzw. Kabelverteilschränke vorgesehen, sodass die Versorgung auch hier gewährleistet werden kann.

Ein Breitbandausbau für schnelle Internetverbindungen als Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt benötigt Leitungstrassen. Deshalb werden im Zuge der Baumaßnahme Leerrohre verlegt.

 

Austausch Regenwasserkanal

Die Stadt Delbrück hat das Büro Franz Fischer Ingenieurbüro GmbH, Büro Erftstadt, beauftragt, eine hydrodynamische Berechnung der Regenwasserkanalisation im gesamten Innenstadtbereich durchzuführen. Hierbei sind Bereiche identifiziert worden, in denen das vorhandene Regenwasserkanalnetz die auftretenden Wassermengen bei einem 30-jährigen Regenereignis nicht mehr aufnehmen kann. Ein erster Austausch ist bereits im Bereich der Oststraße erfolgt. Die nächste Maßnahme wird im Zuge des ersten Bauabschnitts im Bereich Lipplinger Straße / Thülecke umgesetzt, um eine ausreichende Dimensionierung zu erreichen.




Baustellenmarketing

Über ein gemeinsames Marketing-Konzept, sollen Baustellenmarketingmaßnahmen einmal für die Stadt und auch für die Delbrücker Marketinggemeinschaft und Ihre Kaufleute entwickelt und anschließend beworben werden.

Folgende Ziele sollen mit dem Konzept erreicht werden:

  • Den Kunden trotz Baustelle nach Delbrück zum Einkaufen zu locken.
  • Aktuelle Informationen zur Baustelle kurzfristig an die Einzelhändler, Kunden und Bürger zu tragen.
  • Umsatzrückgänge, die sich durch die Baumaßnahmen in der Innenstadt ergeben, möglichst gering zu halten.
  • Bekannte, positive Fakten der Stadt und des Einzelhandels aus einem neuen Blickwinkel darzustellen.
  • Kommunikation zwischen Stadt / Bürger / Einzelhandel / Kunden auf ein Höchstmaß an Zufriedenheit zu steigern.
  • Delbrück im Umkreis von 40 Kilometern noch bekannter zu machen (im Bezug auf Einzelhandel und Aufenthaltsqualität).
  • Das Konzept stellt den zentralen Baustein in der nachhaltigen Ausrichtung von Stadt und DEMAG dar und soll durch innovative Maßnahmen positive Entwicklungen anstoßen und begünstigen.
  • Das Gestaltungs- und Baustellenmarketingkonzept stellt den Startpunkt für einen längerfristigen und dynamischen Prozess dar, der nicht mit dem Innenstadtumbau im Jahr 2018 enden soll.


Weitere Informationen rund um den Innenstadtumbau



  • Linksymbol Delbrück im Wandel
    Link zur Internetseite zum Innenstadtumbau


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