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Nachricht aus dem ARCHIV vom 27. Mai 2011

Bürgerbegehren "Hohe Brücke" wird eingestellt - Kompromiss wurde erzielt

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(von links) Leonhard Güniker (Interessensgemeinschaft Hohe Brücke), Meinolf Päsch (Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss-Vorsitzender), Manfred Köllner (GABI), Brigitte Michaelis (Fraktionsvorsitzende FDP), Bürgermeister Werner Peitz, Dirk Witulski (Interessensgemeinschaft Hohe Brücke), Theo Stollhans (Fraktionsvorsitzender SPD)
(von links) Leonhard Güniker (Interessensgemeinschaft Hohe Brücke), Meinolf Päsch (Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss-Vorsitzender), Manfred Köllner (GABI), Brigitte Michaelis (Fraktionsvorsitzende FDP), Bürgermeister Werner Peitz, Dirk Witulski (Interessensgemeinschaft Hohe Brücke), Theo Stollhans (Fraktionsvorsitzender SPD)

Delbrück. In einem Gespräch mit Vertretern der Interessengemeinschaft Hohe Brücke konnte gestern im Beisein des Bürgermeisters und aller Fraktionsvorsitzenden, unter Moderation des Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss-Vorsitzenden Meinolf Päsch, der im Beschlussvorschlag genannte Kompromiss, erzielt werden. Dieser lautet wie folgt:

1. Der Ratsbeschluss vom 31.03.2011 wird aufgehoben.

2. Der Bahnweg als Rad- und Fußweg bleibt im vollen Umfang wie bisher erhalten.

3. Nachfolgende Varianten werden für die zeitnahe Befahrbarkeit parallel ausgeschrieben:

a)Neubau-Variante

Es wird eine neue Stahlbetonbrücke (30 t) gebaut.

Die Seiten- und Stirnwände werden verklinkert.

b)Sanierungs-Variante

Es erfolgt eine technische und optische Sanierung der vorhandenen Brücke mit einer Tragfähigkeit von 30 t. Hierbei darf es keine wesentliche zusätzliche Überhöhung (max. 20 cm) der Brücke gegenüber dem jetzigen Zustand geben.

c)Für beide Varianten gilt:

- Eine einspurige maximal 3,5 m breite Fahrbahn und ein abgegrenzter Rad- und Fußweg mit einer Breite von 2,5 m. Der Rad- und Fußweg wird mit einer ca. 15 cm hohen massiven Betonkante (Schrammbord) abgesetzt.

Die Aufteilung der Verkehrsflächen ist identisch.

- Schilderanordnung zur Vermeidung von Schwerlastverkehr "Nur 3 t", jedoch frei für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge/Ver- und Entsorgungsfahrzeuge.

- Das gesamte Brückenprofil einschließlich Beschilderung und Anbindung an die Friedrichstraße bzw. den Nordring erfährt eine Widmung.

- Bei einer eventuell späteren Änderung, z.B. einer anderen Verkehrsregelung, ver­pflichtet sich die Stadt, ein Bürgerbeteiligungsverfahren wie bei einer Wegeeinziehung gemäß dem Straßen- und Wegegesetz durchzuführen

d)Beide Varianten werden nach Erstellung der Planungsunterlagen gleichzeitig öffentlich ausgeschrieben.

Die kostengünstigste Variante wird dann realisiert.

Bei der Neubau-Variante sind auch die Abriss- und Entsorgungskosten zu berücksichtigen. Bei dieser Variante ist auch die Verklinkerung inklusive Materialkosten auszuschreiben und in der abschließenden Kosten­betrachtung komplett anzurechnen (evtl. Materialsponsoring wird ausdrücklich nicht berücksichtigt). Sowohl bei der Sanierungs-Variante als auch bei der Neubau-Variante ist der Aufwand für die Niveauanpassung an Friedrichstraße und Nordring mit zu erfassen. Durch eine detaillierte Planung soll weitest gehende Kostensicherheit auch bei der Sanierung beziehungsweise dem Neubau gewährleistet werden. Dem Beschlussvorschlag liegt eine Parallelausschreibung zugrunde. Sollte wider Erwarten diese Ausschreibung (rechtlich/technisch) nicht machbar sein, wird zunächst die Submission der Neubau-Variante vorgenommen, anschließend erfolgt die Submission der Sanierungs-Variante.




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