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Nachricht aus dem ARCHIV vom 08. Februar 2011

Delbrücker Seniorenbeirat auf den Weg gebracht "Hier ist nicht `ne Schippe voller Ideen, sondern ein ganzer Bagger!"

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Die Mitglieder des Seniorenbeirates: Vorne von links (sitzend): Klaus Kramer, Delbrück Mitte; Christine Gerdkämper, Senioreneinrichtung Westenholz, Hiltrud Freise, Hagen; Ruth Diedrichsmeier Delbrück Mitte;  Hinten von links (stehend):  Rita Köllner, Sprecherin des AK Familie; Wolfgang Peters, Boke; Josef Lohrmeier, Westenholz, Peter Teschner, Sprecher des Seniorenbeirates aus Boke; Josef Opitz, Senioreneinrichtung Delbrück Mitte; Josef Schäfer, Lippling; Hugo Brunnert, Westenholz; Franz Marks, Bentfeld; Josef Dübeler, Lippling; Franz-Josef, Hökenschnieder Schöning; Luise Brautmeier, Hagen; Bürgermeister Werner Peitz; Otto Külker, Schöning; Magdalena Gockel, Steinhorst; Reinhold Hansmeier, Sprecher der Gemeindekonferenz; Hubert Thoenies, Ostenland; Thomas Schwerter, Senioreneinrichtung Delbrück Mitte; Hannelore Heick, Steinhorst; Nicht auf dem Bild: Maria Marks, Bentfeld; Wilhelm Austenfeld, Ostenland
Die Mitglieder des Seniorenbeirates: Vorne von links (sitzend): Klaus Kramer, Delbrück Mitte; Christine Gerdkämper, Senioreneinrichtung Westenholz, Hiltrud Freise, Hagen; Ruth Diedrichsmeier Delbrück Mitte; Hinten von links (stehend): Rita Köllner, Sprecherin des AK Familie; Wolfgang Peters, Boke; Josef Lohrmeier, Westenholz, Peter Teschner, Sprecher des Seniorenbeirates aus Boke; Josef Opitz, Senioreneinrichtung Delbrück Mitte; Josef Schäfer, Lippling; Hugo Brunnert, Westenholz; Franz Marks, Bentfeld; Josef Dübeler, Lippling; Franz-Josef, Hökenschnieder Schöning; Luise Brautmeier, Hagen; Bürgermeister Werner Peitz; Otto Külker, Schöning; Magdalena Gockel, Steinhorst; Reinhold Hansmeier, Sprecher der Gemeindekonferenz; Hubert Thoenies, Ostenland; Thomas Schwerter, Senioreneinrichtung Delbrück Mitte; Hannelore Heick, Steinhorst; Nicht auf dem Bild: Maria Marks, Bentfeld; Wilhelm Austenfeld, Ostenland

Delbrück. Die Stadt Delbrück will in Zukunft noch seniorenfreundlicher werden. Daher hat der Bürgermeister, Werner Peitz, nun sein Wahlversprechen einen Seniorenbeirat einzurichten, eingelöst. Vor mehr als 20 entsandten Damen und Herren aus den Ortteilen und der Kernstadt Delbrücks verdeutlicht er die Bedeutung der Mitwirkung in diesem Gremium und trifft damit auf offene Ohren bei den Senioren und Seniorinnen. "Es geht nicht darum, als "Kummerkasten" selber alles im Ortsteil in die Hand zu nehmen, sondern als Ansprechperson vor Ort die Stimmungen und Probleme zu sammeln und in den Seniorenbeirat zu tragen", so Peitz bei seiner Begrüßung. Der Seniorenbeirat soll nun das Gremium sein, um gemeinsam nach Lösungen zu schauen und Ideen für eine noch seniorenfreundlichere Stadt umzusetzen. Die Motivation zur Mitarbeit brachte Peter Teschner, frisch gewählter Sprecher des Seniorenbeirates auf den Punkt: "Ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben". Er und seine Stellvertreterin, Hannelore Heick, sind sich sicher, dass die Arbeit gelingen wird, ganz nach dem Motto von Mahatma Gandhi:  Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.

Anhand einer Power Point Präsentation stellt Peter Teschner seine Überlegungen zu den Aufgaben und Zielen des Seniorenbeirates dar und nennt unter anderem folgende Gründe, warum man sich in diesem Gremium engagieren sollte:

  • Seniorenvertretungen wirken im vorparlamentarischen Raum und stellen gelebtes bürgerschaftliches Engagement dar.
  • Seniorenvertretungen fordern keine Sonderrechte.
  • Seniorenvertretungen wirken stets generationsübergreifend, denn Alter betrifft im Prinzip alle Menschen.

In Delbrück, einer Stadt mit mehr als 30.000 Einwohnern, leben mehr als 6.000 Menschen über 60 Jahre, das sind circa 1/5 der Bevölkerung. Es gelte nun, die "jungen Alten" zu aktivieren und aus dieser "wachsenden Gruppe" motivierte und engagierte Menschen zu finden, um Projekte zu initiieren und gemeinsam bei der Realisierung und Umsetzung mitzuwirken. Dieses könne zum Beispiel in den Bereichen Soziales, Kultur und Bildung, Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt, Verkehr und Mobilität, Sport, Gesundheit und Pflege, Öffentlichkeitsarbeit geschehen.

Bürgermeister Peitz, dem die Mobilität der Menschen in den Ortsteilen sehr am Herzen liegt, kann sich zum Beispiel einen Kleinbus vorstellen, der wie eine Art "Taxi" durch die Orte fährt, dass aber zum Preis einer normalen Busfahrkarte. Dieser "Bürgerbus" sei aber nur mit ehrenamtlichen HelferInnen zu schaffen, da in der momentanen Finanzsituation die Personalkosten für dieses Projekt von der Stadt nicht aufgebracht werden könne.

Das "Blitzlicht" zum Schluss der Sitzung wurde zu einem wahren Feuerwerk der Anerkennung und Begeisterung:

"Erst dacht ich, oh mein Gott, wo bist du hier gelandet, aber dann wurde es immer interessanter.", "Sehr aufklärend!", "Sehr interessant und man kann was bewegen",

"Herzlichen Dank für die gelungene Präsentation -es ist nicht einfach, was wir hier vorhaben", "Wusste nicht, was mich erwartet und bin nun froh, dass ich hier mitarbeiten kann.", "Hier ist nicht ne Schippe voller Ideen, sondern ein ganzer Bagger!" sind einige Beiträge, die von den Anwesenden geäußert wurden.

Der Seniorenbeirat trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat, um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des neuen Rathauses, Marktstraße 6 in Delbrück.

Kontakt: seniorenbeirat@stadt-delbrueck.de

Weitere Informationen bei Rita Köllner, Kontaktdaten siehe links!



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