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warum Gleichstellungsbeauftragte?

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Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern war das Frauenwahlrecht, das die Frauen erst nach langen Kämpfen 1918 in Deutschland erhielten.

Dank des Engagements der sogenannten vier Mütter des Grundgesetzes, Frieda Nadig (SPD), Dr. Elisabeth Selbert (SPD), Dr. Helene Weber (CDU) und Helene Wessel (Zentrum) wurde die Gleichberechtigung von Frauen und Männern 1949 im Grundgesetz auch gesetzlich verankert. So heißt es im Artikel 3 Abs. 2: GG:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt".

Erst 1977 wurde im Ehegesetz (BGB) die eigenständige Erwerbstätigkeit von Frauen gesetzlich geregelt. Bis dahin mussten Ehefrauen das Einverständnis ihrer Ehemänner einholen, wenn sie beruftätig werden wollten.

So unvorstellbar das aus heutiger Sicht auch sein mag, das Thema "Gleichstellung" zieht sich bis in unsere heutige Zeit hinein. Aus diesem Grund wurde der Artikel 3 Abs.2 unseres Grundgesetzes 1994 wie folgt modifiziert:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin".

(Grundgesetz Art.3 Abs.2).

Mit der Einführung des Landesgleichstellungsgesetzes NRW (LGG) 1999 wurde dieses Grundrecht gestärkt. Es zielt darauf ab, mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu erreichen und fördert die tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern in den Dienststellen und Kommunen des Landes NRW, z.B. durch die gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung von Gleichstellungsbeauftragten in Kommunen über 10.000 EinwohnerInnen.



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