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Hinweise zur korrekten Entsorgung von Altmedikamenten

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Aktion No-KLO
Logo der Aktion No-KLO

Täglich gelangen in Deutschland mehrere Tonnen Medikamente
in die Kanalisation. Arzneimittel sind für viele Menschen unverzichtbar.
Viele davon sind oft gar nicht oder nur sehr langsam
biologisch abbaubar. Gegenüber den nicht zu vermeidenden
menschlichen Ausscheidungen nach der Einnahme
von Medikamenten ist es hingegen sehr wichtig,
dass überschüssige Altmedikamente, ob flüssig oder
fest als Tablette, von den Haushalten korrekt erfasst
und entsorgt werden. Der Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb
des Kreises Paderborn (A.V.E.) unterstützt deshalb die jüngst
angelaufene Initiative des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft
(BDEW, Berlin) mit dem Titel "No Klo" - Medikamente richtig entsorgen".
Ziel der BDEW-Initiative ist es, einer Belastung der Gewässer mit Medikamentenrückständen
vorzubeugen und Trinkwasserressourcen zu schützen. Wie es heißt,
werde vor dem Hintergrund eines stetig zunehmenden Medikamentenkonsums die
richtige Entsorgung von Medikamenten immer wichtiger. Aufklärung tut Not, denn
nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für sozial-ökologische Forschung
(ISOE) entsorgen 47 Prozent der Deutschen flüssige Medikamentenreste über die
Spüle oder die Toilette.
A.V.E. Eigenbetrieb
Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb des Kreises Paderborn
Entsorgungszentrum "Alte Schanze" - 33106 Paderborn
Tel.: 05251-1812-16 / -0 - Fax: 05251-1812-13
www.ave-kreis-paderborn.de
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Doch was ist bei der richtigen Entsorgung von Altmedikamenten im Kreis Paderborn
zu beachten? Der A.V.E. Eigenbetrieb klärt auf, dass flüssige oder feste Medikamentenreste
über die Restmülltonne zu entsorgen sind und keinesfalls über Klo oder
Spüle. Aber bitte so, dass diese in die Restmülltonne möglichst anonym verpackt
werden, um nicht in Kinderhände zu gelangen. Auch müssen die Flaschen oder Ampullen
fest verschlossen sein. Mit dem Restmüll werden die Medikamente über die
Müllverbrennungsanlage in Bielefeld schadlos entsorgt. Es lohnt auch, die Hausapotheke
zu fragen, ob sie diese zurücknehmen. In einigen Städten und Gemeinden des
Kreises werden Altmedikamente auch bei der Schadstoffsammlung angenommen.
Allerdings nicht mehr bei allen. Hier lohnt ein Blick in den aktuellen Abfallkalender.
Überschüssige Medikamente lassen sich nach Ansicht des A.V.E. aber auch vermeiden.
Mit dem Arzt oder Apotheker sollte stets über die angemessene Packungsgröße
und Menge des einzunehmenden Medikaments beraten werden.



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